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NVIDIA will wieder relevant für Mobile sein und kauft Chip Designer Arm

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Erinnern Sie sich, als NVIDIA versuchte, auf dem Markt für mobile Chips zu konkurrieren? Es war interessant und aufregend, und es verpuffte ziemlich schnell – jetzt sieht man Tegra nur noch in SHIELD und Switch. Aber NVIDIA kehrt in großem Stil auf den Markt zurück: durch den Kauf von Arm Limited, das das Design für die meisten Smartphone-Chips der Welt lizenziert.

NVIDIA gab am Sonntag bekannt, dass es beabsichtigt, Arm Limited zu übernehmen und es von seiner derzeitigen Muttergesellschaft SoftBank für 40 Milliarden US-Dollar in bar und Aktien zu kaufen. Als weltweit führender Hersteller von Grafikprozessoren ist NVIDIA der Chip-Designprozess oder sogar Arms Designer-Lizenznehmer-Geschäftsmodell nicht fremd. Der Deal würde NVIDIA praktisch über Nacht zu einem zentralen Akteur auf dem Mobilfunkmarkt und darüber hinaus machen.

Ein bisschen Hintergrund: Arm Limited (auch bekannt als Arm Holdings oder einfach „ARM“) entwirft Chiparchitekturen und lizenziert dieses Design dann an Hersteller, die die Chips tatsächlich in ihren eigenen Fabriken bauen. Arm entwirft also eine neue Generation von Chipgrundlagen, dann zahlen Unternehmen wie Qualcomm, Apple, Samsung und MediaTek für diese Designs, passen sie an ihre Bedürfnisse an und stellen dann die Chips selbst her, um sie in Ihr Telefon, Tablet, Ihren leistungsschwachen Computer usw. zu integrieren. NVIDIA ist es nicht die Unternehmen zu kaufen, die eigentlich Snapdragon, Apple-Silizium, Exynos, Yadda-Yadda-Chips herstellen, aber es kauft die Technologie, auf der sie alle basieren.

NVIDIA plant, Arm in seinem derzeitigen Hauptsitz in Cambridge, England, zu belassen und durch eine neue KI-Forschungseinrichtung und ein neues Supercomputerzentrum zu ergänzen. Als Teil der Übernahme teilt NVIDIA mit, dass es 1,5 Milliarden US-Dollar an aktuelle Arm-Mitarbeiter in Form von Eigenkapital ausschütten wird.

Aber der Deal ist noch lange nicht abgeschlossen. In der Pressemitteilung von NVIDIA heißt es, dass das Unternehmen hofft, den Regulierungsprozess in 18 Monaten zu überstehen, was optimistisch erscheint. Die PR sagt auch, dass sie die Genehmigung der zuständigen Regierungsbehörden in den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich, der Europäischen Union und China benötigen. Die EU steht den Übernahmen von US-Technologien seit Jahrzehnten ablehnend gegenüber, und der sehr öffentliche Kampf der US-Regierung um TiqTok wird den Regulierungsprozess in China wahrscheinlich nicht beschleunigen.

Quelle: Nvidia

Aufnahmequelle: www.reviewgeek.com

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