⚙️ Overzichtsartikelen over programma's, auto's, mobiele apparaten, computers en meer. Artikelen voor geeks.

Spinnenbeine bauen Netze autonom, ohne Hilfe des Gehirns

9

Araneus diadematus, die gemeine Kreuzspinne, untersucht von Fritz Vollrath und Thiemo Krink. novama/Shutterstock

Spinnen verbringen ihre Zeit damit, perfekte, komplizierte Netze zu spinnen, die stärker als Stahl und elastischer als ein Gummiband sind. Aber dieses Kunststück erfordert sehr wenig Gehirnleistung. Eine neue Studie zeigt, dass die Beine einer Spinne ohne Aufsicht ihres Gehirns agieren und Netze mit der gleichen Autonomie wie ein menschlicher Herzschlag bauen.

Durch das Filmen und Auswerten der Bewegungen einer gewöhnlichen Kreuzspinne (genauer gesagt Araneus diadematus) fanden die Forscher Fritz Vollrath und Thiemo Krink heraus, dass Spinnenbeine ein festes „Aktionsmuster“ wiederholen, um jeden Netzstrang zu messen und zu organisieren. Jedes Bein fungiert als ein unabhängiger Agent während dieses Bauprozesses, der die Spinne befreit, damit sie nach Fressfeinden und anderen Bedrohungen suchen kann.Sie können ein Beispiel für das „Aktionsmuster“ einer Spinne zum Netzaufbau im Video unten sehen, zusammen mit einigen Worten des Forschers Thiemo Krink.

Dieses dezentrale Netzspinnen hilft zu erklären, wie nachgewachsene Spinnenbeine, die selten die gleiche Größe oder Form haben wie das Bein, das sie ersetzt haben, ohne Übung perfekte Netze spinnen. Da die Spinne nicht weiß, wie sie mit ihren Beinen Netze baut, muss sie das Spinnen von Netzen nicht neu lernen, wenn ihr ein Ersatzbein wächst.

Fritz Vollrath und Thiemo Krink hoffen, dass diese Forschung dazu beitragen könnte, fortschrittliche Roboterglieder zu entwickeln, die von einigen automatisierten Funktionen profitieren könnten. Ein Roboterglied könnte beispielsweise Ihre beabsichtigten Bewegungen antizipieren und Ihnen Zeit und Mühe ersparen, die Sie andernfalls für das Mikromanagement jeder der Prothesenkomponenten aufwenden müssten.

Quelle: Fritz Vollrath und Thiemo Krink über The Royal Society Publishing, Phys.org

Aufnahmequelle: www.reviewgeek.com

Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrung zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass Sie damit einverstanden sind, Sie können sich jedoch abmelden, wenn Sie möchten. Annehmen Weiterlesen